Sei kein Frosch - benutze endlich dein Verstand!

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus nimmt in Deutschland permanent zu!!!
Warum haben die Deutschen den Holocost so schnell vergessen?


Rassismus und Antisemitismus ist immer noch ein Tabuthema in der deutschen Mehrheitsgesellschaft!

Wie kommt das?

Moderner Rassismus
heute in Deutschland!
80% der bürgerlichen Mittelschicht sind fremdenfeindlich eingestellt
- Warum?


Deutschland ist und bleibt ein Einwanderungsland
Die späte Anerkennung dieser Wirklichkeit hat Integration jahrzehntelang erschwert und die positive Wirkung von Einwanderung beeinträchtigt. Die kulturelle und ethnische Vielfalt ist dabei eine Chance für unser Land. Es gilt die Potenziale der Einwanderer zu entfalten und im Wettbewerb um Zuwanderung international attraktiv zu bleiben. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Chancengerechtigkeit in einer Gesellschaft sind dabei wichtige Fundamente der Integration. Ein neues "Wir-Gefühl" entsteht, wenn wir die Herausforderungen des Zusammenlebens gemeinsam bewältigen. Die Zukunft zählt, nicht die Herkunft. Jede Integrationsmaßnahme und damit jede Bemühung ist immer zum scheitern verurteilt, solange die informell-strukturelle Diskriminierung durch die Mehrheitsgesellschaft täglich stattfindet!

Integration
Integration beinhaltet in Kern die
gleichberechtigte Teilnahme von Menschen unterschiedlicher Herkunft am gesellschaftlichem, wirtschaftlichem, kulturellen und politischen Leben in Deutschland auf der Grundlage der Werteordnung des Grundgesetzes. Nur, die deutsche Mehrheitsgesellschaft fordert permanent Vieles von den Migranten/Innen und ist aber zugleich selber nicht bereit sich zu öffnen!
Gleichzeitig gibt es keine ausreichenden finanziellen Mittel um diesen Integrationsprozess ernsthaft verwirklichen zu können. Hinzu kommt die tägliche
Diskriminierung von Migranten/Innen in fast allen Ämtern, Behörden, Schulen, Firmen und sogar in bestimmten politischen Parteien und auch bei den Gewerkschaften. Eine Mehrheitsgesellschaft, die permanent von einseitigen Forderungsüberschüssen beherrscht wird, kann keine ernsthaft gemeinte Integration erwarten. Es wird nur versucht eine verschleierte und einseitige Assimilation auf Kosten der Migranten/Innen zu realisieren. Noch schlimmer ist aber die Tatsache, dass die Kosten der Nichtintegration um das dreifache höher sind, als die Mittel, die für die Integration zur Verfügung gestellt werden! Daher haben die Migranten/Innen nur 5 Forderungspunkte
zur erfolgreichen Integration.

                           
Integration beginnt vor Ort

In der Kommune vor Ort entscheidet sich, ob Zusammenleben und Integration gelingt. Hier besteht die notwendige Nähe, um Integration mit Beteiligung der Menschen aus Zuwandererfamilien umzusetzen. Die Kommunen sind mit den Aufgaben der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe ein zentraler Akteur.

Die Situation vor Ort ist oftmals geprägt durch einen hohen Anteil von Kindern und meistens arbeitslosen Jugendlichen aus Zuwandererfamilien. Im Alter unter 15 Jahren haben 30 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. In einigen deutschen Großstädten trifft dies sogar auf über 60 Prozent der Kinder unter 5 Jahren zu. Die Migrationsbeauftragte fordert vor diesem Hintergrund, dass kommunale Integrationspolitik zur "Chefsache" gemacht werden soll. Unverzichtbar sei die Beteiligung von Migrantinnen und Migranten bei der Erstellung von Konzepten und bei der Durchführung von Maßnahmen. Die Tendenz gehe dabei weg vom Ausländerbeirat und hin zu Integrationsräten (die nichts zu entscheiden haben!) oder -Ausschüssen mit zum Teil gewählten, zum Teil benannten und durch Mitglieder kommunaler Parlamente ergänzten Angehörigen. Das "Europäische Handbuch zur Integration" aus dem Jahr 2004 empfiehlt darüber hinaus, lokale Integrationsnetzwerke und Antidiskriminierungsnetzwerke in den Gemeinden aufzubauen und ihnen einen klaren Status innerhalb der politischen und administrativen Strukturen des Gemeinwesens zu geben. Ohne eine sichtbare und wirklich 100%-tige Gleichberechtigung auf allen Ebenen der Gesellschaft wird es keine erfolgreiche Integration geben! Man kann die Versäumnisse der Integrationspolitik von 50 Jahren nicht so nebenbei und kostenlos in 10 Jahren nachholen. 

Die gesellschaftlichen Kosten der Nichtintegration von Migranten und Migrantinnen für die Volkswirtschaft...

Der Mehrheitsgesellschaft fehlt es noch auf allen Ebenen die interkulturelle Kompetenz! Interkulturelle Kompetenz und damit indirekt die Integration fängt mit der richtigen Aussprache der ausländischen Namen an. 95% der Mehrheitsgesellschaft sprechen immer noch die meisten Namen der Migranten/Innen (leider auch nach 50 Jahren!) falsch aus. Das ist diskriminierend und führt immer automatisch zur Ausgrenzung und zu Diskriminierung.